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Ausflug zum Wrack

Wrack auf Norderney
Wrack im Inselostens Norderneys

Bis zum letzten Parkplatz können Autos und Fahrräder fahren, doch dann ist Schluss. Der Ostteil der Insel - auch Heller genannt und ca. 7 km lang - ist nur zu Fuß begehbar. Dieser Teil der Insel ist nicht durch einen Deich geschützt und wird bei Sturmfluten oft teilweise überflutet. Nördlich der Dünen befindet sich ein außerordentlich breiter Strand. Das Meer ist vom Fuß der Dünen teilweise nicht sichtbar. Für die Ostfriesischen Inseln einmalig sind sogenannte Windausblasungen in den Dünen. Bei den Windausblasungen sind Dünentäler bis unter Grundwasserniveau entstanden, in denen sich Grundwasser sammelt. Der Heller ist wahres Paradies für Vögel. Innerhalb der Dünenlandschaft brüten verschiedene Möwenarten, Brandgänse und der Brachvogel. Gen Süden breiten sich weite Salzwiesen bis an das Watt aus. Die Salzwiesen sind wichtige Brutgebiete für seltene Vogelarten, wie den Rotschenkel. Sollte die Passage über den südlichen Weg nicht möglich sein, kann es daran liegen, dass Vögel direkt am Wegesrand brüten und eine Route zum Schutz der Vögel verwehrt wird. Besonders im Herbst können bei Wanderungen auf den Salzwiesen große Schwärme von Brandenten, Silbermöwen, Austernfischern und Alpenstrandläufern beobachtet werden.

Vom letzten Parkplatz aus haben Sie die Möglichkeit über drei Wege das Ende der Insel zu erreichen. Sie können über den Strand, über den südlichen Wanderweg vorbei an den Salzwiesen oder auf dem Wanderweg durch die Dünen laufen. Der südliche Wanderweg und der Weg durch die Dünen vereinigen sich nach der Postbake zu einem Weg. Empfehlenswert ist es, mit dem Weg durch die Dünen zu beginnen. Zuvor können Sie sich noch in einem Haus des Nationalpark Wattenmeer über die faszinierende Natur Norderneys und des Hellers informieren.

Der Weg durch die Dünen führt Sie durch eine natürliche Dünenlandschaft. Teilweise nehmen die Dünen bizarr geformte Gestalten an. Hinter der Postbake - Aussichtsdüne - vereinigen sich der südliche Weg und der Weg durch die Dünen miteinander. Am sandigen Ostende der Insel Norderney befindet sich hinter der sogenannten Rattendüne das von Wind und Meer gezeichnete Wrack. Das Wrack ist ein alter Muschelbagger, der 1968 strandete. An der Süd-Östlichen Spitze sind häufig Seehunde zu beobachten. Zum Schutz der Tiere sollten Sie hinter dem Zaun bleiben. Der Rückweg kann über den Strand angetreten werden.

Bei einer Wanderung zum Wrack werden Sie einige Zeit unterwegs sein. Sie sollten daher für ausreichend Nahrung und Wasser sorgen. Bei Sturmfluten sollten Sie auf diese Wanderung verzichten, da Teile des Hellers überflutet werden.

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