Karte Wilhelmshaven
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Urlaub in der Stadt Wilhelmshaven

Wilhelmshaven, die touristisch attraktive Hafenstadt am Jadebusen, beeindruckt mit ihrem maritimen Flair und blickt auf eine noch recht junge Geschichte zurück. 1853 erwirbt Preußen das ursprünglich von den Friesen besiedelte Gebiet vom Großherzogtum Oldenburg, um einen Marinestützpunkt zu errichten. Somit war der Grundstein für die Bestimmung des künftigen Wilhelmshavens als Marinestandort gelegt und das Territorium ging als “Königliches Preußisches Jadegebiet” an Preußen über. Die Planung des Kriegshafens fiel in die Hände des Geheimrates Gotthilf Hagens, welcher 1856 den noch heute gültigen Grundriss Wilhelmshavens zu Papier brachte. Der Ort begann von der Hafen-Südseite her zu wachsen. Gerade Straßenzüge liefen weiter in Richtung Westen, wo die heutige Rheinstraße als einstige Hauptstraße entstand. In einer Urkunde aus dem Jahre 1869 wird Wilhelmshaven erstmals urkundlich erwähnt und erhielt bereits vier Jahre später die Stadtrechte. Im I. Weltkrieg wird Wilhelmshaven zur Festung erklärt und die kaiserliche Werft produziert auf Hochtouren. Mit der Sanierung des Südstrandes in den 1920er Jahren beginnt Wilhelmshaven auch touristisch an Bedeutung zu gewinnen. Im II. Weltkrieg werden Wilhelmshaven herbe Zerstörungen zugefügt und die Stadt erholt sich nur schleppend von den Kriegswirren. 1956 kann der Marinehafen wieder in Betrieb genommen werden und es entsteht die erste Mineralölfernleitung Europas.

Wahrzeichen Wilhelmshavens ist das Rathaus, ein monumentaler Klinkerbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Um einen ersten Eindruck von der Stadt zu gewinnen, lohnt es sich, den 49 Meter hohen Turm zu besteigen. Ins Auge fallen werden Ihnen dabei die das Stadtbild dominierenden Hafenanlagen. Mit einer Spannweite von 159 Metern ist die Kaiser-Wilhelm-Brücke die größte Drehbrücke der Welt. Wilhelmshaven besitzt den einzigen Tiefseehafen Deutschlands. Somit werden Sie hier auch riesige Öltanker vor Anker gehen sehen. Unterhalb der Kaiser-Wilhelm.Brücke lohnt das Museumsschiff “Norderney” einen Besuch. 1907 als Feuerschiff vom Stapel gelaufen, bezog es nach mehr als 70 Dienstjahren hier Station und ist für Besucher zugänglich. Das Stadtbild Wilhelmshavens wird auch von zwei Zeugen des Mittelalters bestimmt, der Burg Kniphausen und der Sibetsburg. Weitaus älter als die Stadt sind ebenfalls ihre Gotteshäuser. Sie entstammen den einstigen friesischen Gemeinden, welche sich vor der preußischen Übernahme auf dem Stadtgebiet befanden. Wilhelmshaven gilt seit jeher als “Grüne Stadt”. Dem Rechnung tragen der Rüstinger Stadtpark und der Kurpark, welcher bereits seit 1869 besteht.

Größter Tourismusmagnet Wilhelmshavens ist der Südstrand. Der Rasenstrand wurde in Form einer Promenade ausgebaut und beherbergt zahlreiche Attraktionen. Seit 1998 gibt das Deutsche Marinemuseum anhand von militärischen Ausrüstungen und Modellschiffen Einblick in die Geschichte des größten deutschen Marinestandortes. Im Freigelände werden ein Mini-U-Boot oder ein Schnellboot der DDR-Volksmarine gezeigt. Das Küstenmuseum informiert über die Stadtgeschichte und zeigt ein Skelett eines 1994 vor Baltrum gestrandeten Pottwales. Das Nationalpark-Zentrum “Wattenmeer” vermittelt einen Einblick in den Lebensraum Nordsee. Ein Fahrstuhl befördert Sie im “Oceanis” 100 Meter in die Tiefe. Dort erwarten Sie spannende Abenteuer auf dem Meeresgrund, welche Ihnen in 4D lebensecht vermittelt werden. An grauen Tagen zieht das “Nautimo”, mit seinem 32 Grad warmen Erlebnisbecken, die Besucher in seinen Bann. Im Störtebeker Park erwartet kleine und große Besucher eine spannende Erlebniswelt, welche die Natur und unsere Umwelt spielerisch erlebbar macht.

Wilhelmshaven Kategorie: 51 - 1

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