Die Insel Sylt - klein, friesisch und ohne Konkurrenz

Die Orte Sylts stellen wir Ihnen auf dieser Seite im Kurz-Porträt vor.

Insel Sylt
List

Vor List, der nördlichsten Gemeinde Deutschlands reifen jährlich zwei Millionen Austern im Salzwasser und sind somit der Exportschlager im hohen Norden. Kein Wunder, dass man sich auf List, fast familiär, beim „Gosch“, an der nördlichsten Fischbude Deutschlands oder stilvoll in den Restaurants und Cafés trifft. Das Dorf mit seinem Hafen, seiner windgeschützten Promenade und seinen backsteinfarbenden Marineunterkünften zeigt sich im Stil der 50ziger Jahre. Zwischen Dünen, dem Ellenbogen und dem Listland laden ausgedehnte, oft einsame Strände zum Baden und Wandern ein, doch nutzen viele den Strand und die Dünen, um aktiv Sport zu treiben. Surfen, Joggen, Skaten, Radeln, hier in List ist alles möglich.

Kampen

Reich an Sand, Sonne und Wind, schön der Fernblick vom Roten Kliff hinaus auf die Nordsee. Edel gestaltet sich das Zentrum Kampens. Mit einem hohen Anspruch an sich selbst, wird hier auf der Shoppingmeile und auf der Strön-Wai nicht nur des Sehens wegen flaniert. Reetgedeckt die Villen, unverbaut der Blick zum Meer, Idylle zwischen den Dünen, Kunst und Kultur im gediegenem Maße und der Weg bis zur Kampener Vogelkoje, einem Beobachtungspunkt im Vogelparadies, nicht weit. Bescheidenheit und Idylle, Weitläufigkeit und Großzügigkeit sind die Gewänder der verschiedenen Badeabschnitte am Kampener Strand. Selbst Hunde und Anhänger der freien Körperkultur finden hier ihren angestammten Platz. Doch seit Jahrzehnten ist der begehrteste Abschnitt unter den Reichen und Schönen, der am 16. Wellenbrecher, Buhne 16 genannt.

Wenningstedt-Braderup

An der Wattseite befindet sich Braderup, zur offenen Nordsee liegt Wenningstedt. Beide Dörfer vereinten sich zu einer Doppelgemeinde und doch besitzt jede Gemeinde ihr eigenes Gesicht. Ländlich, dörflich anzuschauen befinden sich in Braderup reetgedeckte millionenschwere Villen in bester Lage, dazwischen unbeeindruckt der „Tante Emma-Laden“. Unweit Braderup, vor der Steilküste des Weißen Kliff, strandete bei einer Irrfahrt durch das Watt ein Dreimaster, welcher bis heute Bewunderung findet. Kompakt, praktisch und lebhaft zeigt sich Wennigstedt. Als ältestes Dorf auf der Insel Sylt berichtet das Museum Wenningstedt von schweren und erhabenen Zeiten auf der Insel. Neben dem Dorfteich zählen die 32 Findlinge, das Megalithgrab der Denghoog zu den begehrtesten Attraktionen. Ein Inselzirkus lädt im Sommer zu Varietés und „Kunst unterm Zelt“ ein.

Tinnum

Als Vorort von Westerland bezeichnet, braucht sich die Gemeinde Tinnum trotzdem nicht zu verstecken. Eine Wallanlage, einst die von Friesen ausgebaute 2000 Jahre alte Tinnumburg, erhebt sich inmitten der Tinnumer Wiesen. Als ehemaliger Sitz Sylter Landvogte ist Tinnum heute Urlaubsparadies für Kinder. Die Angelroute geschwungen heißt es beim Sielangeln „Petri Heil“. Der Tierpark mit 300 einheimischen Tieren lockt Groß und Klein. Hoch zu Ross am Strand oder über die Wiesen kann galoppiert werden und nach Westerland ist der Weg nur kurz.

Morsum

Wer über den Damm nach Sylt fährt, druchquert als erstes Morsum. Klein und fein, mit friesischem Herz bettet sich Morsum in eines der ältesten Naturschutzgebiete Schleswig Holsteins. Bis zur Kliffkante des Morsumkliffs führen nur Holzbohlen über die 10 Millionen Jahre alte Erdschicht. Es sind die unterschiedlich leuchtenden Farben dieser Erdschichten, die dieses Kliff auszeichnet. Übrigens besitzt Morsum mit St. Martin das älteste Gotteshaus auf Sylt.

Archsum

Zwischen den Salzwiesen und dem Meer, inmitten eines Vogelparadieses befindet sich der kleinste Ort Sylts, Archum. Einst ähnlich wie Tinnum von einem Burgwall geschützt, findet man an dieser Stelle neben Findlingen auch viele weitere Sehenswürdigkeiten . „Modjes Küül“ heißt ein 4000 Jahre altes Megalithgrab unweit von Archsum. Der Bauer nennt hier bei Archsum das marschähnliche Land sein zu Hause. Anmutig die Stille, friesisch die Sprache und der Brauch, mehr braucht Archsum nicht.

Keitum

Als heimlicher Juwel Sylts wird die Gemeinde Keitum gefeiert. Fürwahr, zwischen reetgedeckten Kapitänshäusern und friesischem Dorfkern, unter Kastanien- und Ulmenbäumen und ruhiger Idylle auf den Dorfstraßen, lässt das romantisch wirkende Flair Keitum durchaus zum schönsten Dorf der Insel werden. Keitum ehrt nicht nur seinen Sohn, Uwe Jens Lornsen, sondern Museen und Kirchen halten fest, was Friesen einst erlebten.

Munkmarsch

Zwischen Westerland und Keitum erinnert in Munkmarsch heute nur noch wenig an einen ehemaligen Fährort. Es ist die Heide, es sind die Düne und das Watt, welche in Munkmarsch, dem „grünen Herz Sylt“, zu Steifzügen durch die Natur einladen.

Hörnum

Der rot-weiße Leuchtturm an der Südspitze der Insel weist den Schiffen nach Sylt den richtigen Weg. Hörnum liegt ihm zu Füßen. Hörnum ist die jüngste Gemeinde Sylts und verdankt dem Bau des neuen Fährhafens seine Existenz. Ausflugsschiffe warten dort. Fahrten führen zu den Halligen, den Nachbarinseln Amrum und Föhr und als besonderes Highlight zu den Beobachtungsstationen der Seehundbänke. Über das Meer schauend fallen Krabbenkutter ins Blickfeld und Katamarane liefern sich Wettrennen. Gleich von drei Hauptstränden umgeben, locken themenreiche Wattwanderungen durch den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer.

Rantum

An der schmalsten Stelle Sylts fand Rantum seinen Platz. Wanderdünen und Stürme festigten den Charakter der kleinen Gemeinde. Reetgedeckt die Häuser, beinahe unscheinbar der Hafen, der Dorfplatz und die Kirche laden zu gemütlichen Spaziergängen durch die Gassen Rantums ein. Das Militär zog einst einen 5 km langen Deich durch das Watt. Das heute tidenunabhängige Rantum-Becken fasziniert als Vogelschutzgebiet. Lehrreiche Führungen ermöglichen das Kennenlernen dieses Schutzgebietes.

Westerland

Einige Male singend heiß umworben, gehört Westerland zu den bekanntesten Orten auf Sylt. Doch die kleine Stadt ist zweigeteilt. Westerland selbst zeigt sich gleich unweit des Westerländer Bahnhofes in einem eher ungewollten Architekturstil der 60/70 Jahre. Doch mit Stil und Charakter, friesisch gut gelaunt und idyllisch gehört Alt-Westerland unverkennbar und unbedingt auf die eher mondän wirkende Insel. Mit Alt-Westerland lebt die Mitte Sylt zu allen Jahreszeiten. Ausgelassenheit an den Stränden, aktiv das Nachtleben und der Weg zum Spielkasino von der Strandstraße nicht weit. Beliebt, nicht nur bei Kindern, ist die Sylter Welle, eine Badelandschaft, die mit Sauna-Grotten, Sprudelbecken, Rutschen und Massagebürsten für einen Heidenspaß sorgt. Das reizende Klima der Nordsee, das Spiel mit dem Wind, dem Wasser und dem Sand gelten als gesundheitsfördernd für die Haut, die Atemwege und für die Seele. Zum Kuren und für beste Wellnessarrangements wird Westerland hoch gelobt. Sonnenbeschienen zu jeder Jahreszeit, oft rau die See und doch findet jeder Gast seine entspannenden Momente, sei es beim Rauschen der Wellen oder einem Besuch der verschiedenen, niveauvollen Kurkonzerte und Events. Oft ist Westerland eine Inspiration, der man gerne wieder begegnen möchte.

Sylt Kategorie: 10 - 1

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