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Nordseeinseln


Ostfriesische Inseln
Die Ostfriesischen Inseln bilden eine Art Bollwerk oder auch einen Wellenbrecher für die niedersächsische Küste und tragen bei Sturmfluten erheblich zum Schutz dieser bei. Bewohnt werden die Inseln Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist und Borkum. Um sich die Reihenfolge der Inseln zu merken, wird Kindern in der Schule oft folgender Merkspruch beigebracht:

Welcher Seemann Liegt Bei Norderney Im Boot?

Das J für Juist wurde zur Vereinfachung durch ein I ersetzt. Der Merkspruch gibt die Reihenfolge der Ostfriesischen Inseln von Osten nach Westen wieder. Insgesamt erstrecken sich die Inseln über eine Länge von 90 Kilometern vor der niedersächsischen Küste. Alle sieben Inseln verfügen zur Nordseite über Sandstrand, im Inneren über Dünenlandschaft und gen Süden über einen Übergang von Marschland zum Wattenmeer. Während die nordfriesischen Inseln wie Amrum über einen Geestkern verfügen, ist dieser bei den Ostfriesischen Inseln nicht vorhanden.

Zwischen den Inseln liegen die Seegaten, in denen sehr starke Gezeitenströmungen herrschen. Die Gezeitenströmungen führen dazu, dass im Westen der Inseln Sand abgetragen und im Osten der Inseln wieder angeschwemmt wird. Früher sprach man davon, dass die Inseln wanderten. Durch starke Befestigungen im Westen der Inseln wird z.B. auf Norderney versucht, diesem Prozess entgegen zu wirken.

Zu den Ostfriesischen Inseln gehören auch die unbewohnten Inseln Memmert, Mellum, Minsener Oog und Lütje Hörn. Die Ostfriesischen Inseln sind gänzlich vom einzigartigen Lebensraum Wattenmeer umgeben und sind Teil des Schutzgebietes Nationalpark Wattenmeer.

Nordfriesische Inseln
Die Nordfriesischen Inseln liegen vor der westlichen Küste von Schleswig-Holstein im Nationalpark Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer und gehören zum Kreis Nordfriesland. Obwohl vom Nationalpark umgeben, sind die Inseln selber nicht Teil der Schutzzone.

Zu unterscheiden sind vor allem die größeren Inseln und die Halligen. Während die Wohnhäuser auf den kleineren Inseln auf sogenannten Warften zum Schutz vor Hochwasser gebaut werden, sind auf den größeren Inseln die Wohngebiete durch Dünenketten und Deiche geschützt. Zu den großen Inseln gehören Sylt, Föhr, Amrum, Pellworm und Nordstrand. Oland, Langeneß, Gröde, Habel, Hamburger Hallig, Hooge, Nordstrandischmoor, Norderoog, Süderoog und Südfall gehören zu den Halligen.

Die Nordfriesischen Inseln sind im Laufe der Zeit aus zusammenhängenden Landmassen entstanden. Sturmfluten und die Gezeiten trugen dazu bei, dass sich die Inseln in ihrer heutigen Gestalt formten.

Hochseeinsel Helgoland
Helgoland ist 1,7 km² groß und gliedert sich in Unter-, Mittel- und Oberland. Zur Insel gehört auch die 1721 abgetrennte Insel ‚Düne’, die als Badeinsel genutzt wird. Über 1400 Menschen haben ihren ständigen Wohnsitz auf der kleinen amtsfreien Insel, die zum Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein gehört.

Oft wird Helgoland fälschlicherweise als Hochseeinsel bezeichnet. Als Hochseeinsel gilt eine Insel aber nur, wenn sie außerhalb des Festlandsockels des Landes liegt, zu dem die Insel staatsrechtlich gehört. Helgoland liegt aber noch auf dem europäischen Kontinentalschelf.

Dänische Wattenmeerinseln - Dänemark
Vor der dänischen Küste Jütlands befinden sich die dänischen Wattenmeerinseln, die zur Region Süddänemark gehören. Zu den Inseln gehören Fanö, Römö und Mandö. Zahlreiche Hochsände und Halligen zählen auch noch zur Inselkette, die in Deutschland auch als Nordfriesische Inseln bezeichnet werden.

Wie für die Inseln der Nordsee typisch, prägen lange Sandstrände und Dünenlandschaften das Bild. Besonderes Merkmal sind Anpflanzungen kleiner Wälder, die dem Schutz vor möglichem Flugsand dienen. Historisch gesehen ist das Leben auf der Inselkette stark mit der festländischen Stadt Ribe verbunden, die Ausgangspunkt für einen ausgeprägten Seehandel war.

Westfriesische Inseln - Niederlande
Zu den westfriesischen Inseln zählen westlich von Borkum aus gesehen: Rottumeroog, Schiermonnikoog, Ameland, Terschelling, Vlieland und Texel. Die Bezeichnung westfriesische Inseln ist umgangssprachlich geprägt, denn die bewohnten Inseln mit Ausnahme von Texel liegen in Friesland. Das ursprüngliche Westfriesland liegt hingegen im heutigen Nordholland. Insbesondere für Urlaubsgäste aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen sind die einzelnen westfriesischen Inseln gut zu erreichen. Abgesehen von Schiermonnikoog können Autos auf die anderen bewohnten Inseln mitgenommen werden.

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