Karte Norden-Norddeich
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Urlaub in Norddeich und Norden


Das grüne Tor zum Meer!

Die Stadt Norden mit ihrem Hafen Norddeich liegt direkt an der Nordsee bzw. am Natinonalpark Niedersächsisches Wattenmeer in Ostfriesland. 1977 verlor die 25000 Einwohner große Mittelstadt Norden den Sitz des gleichnamigen Kreises. Seitdem ist sie eine selbstständige Stadt im Landkreis Aurich.

Norden feierte 2005 ihr 750 jähriges Jubiläum seit der ersten Erwähnung des Ortes und gilt somit als älteste Stadt Ostfrieslands. Die 26 Kilometer lange Deichlinie bietet reichlich Platz für Radtouren und Wanderungen an der frischen Nordseeluft.

Neben der herrlichen Landschaft verfügt Norden auch über einige eindrucksvolle Kulturschätze. Hierzu gehören Kirchen, alte Bürgerhäuser und eine beachtliche Anzahl an Museen. 1969 wurde ein 80.000 m² großer Sandstrand in Norddeich angelegt. Die ständig zunehmende Tendenz von Übernachtungsgästen untermauert die touristische Attraktivität von Norden und Norddeich, deren Einwohner schon in der Kaiserzeit mit dem Slogan Das grüne Toor zum Meer geworben haben.

Freizeit und Kultur
Norden-Norddeich zeichnet sich nicht nur durch seine interessante Landschaft aus, sondern bietet auch reichlich Möglichkeiten in Sachen Sport, Freizeit und Kultur. Zahlreiche Märkte wie der Ostermarkt, Pfingstmarkt oder das Stadtfest in Norden sorgen für Unterhaltung. Etwas maritimer geht es auf den zahlreichen Fischmärkten in den Sommermonaten zu. Reichlich Sport wir bei der Norddeicher-Beachchallenge, beim Norder Citylauf oder beim EWE-Nordseelauf geboten. Für Theatergänger gibt es zahlreiche Aufführungen der Landesbühne Nord im Theater der Realschule Norden. Ein Forum für Kleinkunst bietet die Kneipe und Bistro „Alte Backstube“ in Norden. Großer Beliebtheut erfreut sich auch das Musik Event „Norden Live“ im Oktober jedes Jahres in zahlreichen Kneipen. An regnerischen und natürlich auch an schönen Tagen bietet das 2003 erbaute Meewassererlebnisbad „Ocean Wave“ reichlich Platz für Erholung und Entspannung.

Für die weitere Freizeitgestaltung befinden sich in Norden und Norddeich zahlreiche Kaffees, Restaurants, Kneipen und Diskotheken.

Sehenswürdigkeiten
Im Zentrum Nordens befindet sich eine schöne Innenstadt mit einem sehr großem, für die Größe der Stadt überdemensionalen, Marktplatz. Teilweise über 250 Jahre alte Bäume umranden den Marktplatz . In der Ludgerikirche am Rande des Marktplatzes steht die zweitgrößte erhaltene Arp-Schnittger-Orgel. Westlich vom Marktplatz findet man die Mennonitenkirche mit einer sehr interessanten Deckenmalerei. Das Teemuseum weit den nicht ortskundigen in die Geschichte des ostfriesischen Nationalgetränkes ein. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten gehört die Seehundaufzuchtstation in Norddeich.

Geschichte
Als Schnitt- und Endpunkt alter Handelsstraßen wie dem Emsweg von Münster oder dem Küstenweg von Bremen gewann Norden schon sehr früh (etwa 2000 vor Christus) an Bedeutung.
1255 wurde Norden erstmals urkundlich erwähnt. Schon damals besaß Norden einen städtischen Charakter. Die Ludgerikirche wurde von 1230 bis 1250 erbaut. Um 1445 wurde der gotische Hochchor errichtet.
Klostergeschichte verzeichnet Norden mit dem Kloster Marienthal im 11. Jahrhundert und den Dominikanern die sich im Jahr 1264 am Fräuleinshof ansiedelten.
1531 wurde mehrere Klöster und die Andreaskirche von einem Heerhaufen des Häuptlings Balthasar von Esens zerstört.
1535 wird mit der „Instituta Nordana“ als Grundlage die Stadtbildung formalrechtlich abgeschlossen.
Ein bedeutendes Ereignis war für Norden der Anschluss an das nationale Eisenbahnnetz. 1892 führten die Gleise bis zum Norddeicher Fähranleger (genannt Norddeich Mole).
Der Bau des Leybuchtsiels 1929 schränkt die bis dahin direkte Verbindung zum Meer - der Nordsee - ein. Die Hafenaktivitäten werden zunehmend nach Norddeich verlagert.
Am 9./10. November setzen die seit 1938 herrschenden nationalsozialistischen Machthaber im Stadtzentrum die jüdische Synagoge in Brand.
In den 1960er und 1970er Jahren wurden in Norden umfangreich Altstadtsanierungen durchgeführt. Leider ging man dem damaligen Zeitgeist entsprechend unliebevoll mit der historischen Bausubstanz von Norden um. Es wurden zahlreiche historische Wohnhäuser abgerissen.
Bis heute ist man bemüht das Stadtbild Norden Stück für Stück attraktiver zu gestalten, indem man historischen Details, die dem Stadtbild verlorengegangen sind, wieder hinzufügt.
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