Auf der Vogelinsel Trischen haben die Löffler in diesem Jahr wieder erfolgreich gebrütet. Wie “Die Welt” berichtet, zählte Biologin und NABU-Vogelwartin Janina Spalke insgesamt 72 junge Löffler, das sind deutlich mehr als im vergangenen Jahr (58). Spalke bezeichnete dieses Ergebnis als “Erfolgsgeschichte für Trischen”.
Löffler gibt es noch nicht lange im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer, erklärt Klaus Günther von der Naturschutzgesellschaft “Schutzstation Wattenmeer”. Der leuchtend weiße Vogel mit dem breiten Löffelschnabel, von dem er auch seinen Namen hat, lebte vor 20 Jahren hauptsächlich am österreichischen Neusiedler See, in Holland, Ostengland und Südspanien. Vor der deutschen Küste wurden sie Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal beobachtet. Erst im Jahr 2000 tauchten sie erstmals auf der Hallig Oland im Kreis Nordfriesland auf und 2002 auf der Vogelinsel Trischen, die zum Kreis Dithmarschen gehört.
Günther hält die Inseln und Halligen als Brutplatz für die Löffler für besonders attraktiv, weil ihre Brut hier weder von Füchsen noch Wildschweinen bedroht ist, schreibt shz.de.
mh