Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin finden die Besucher auch eine komplette Wand, die sich mit dem Tourismus in Schleswig-Holstein beschäftigt. Hier soll für Urlaub in der Region geworben werden, und das ist auch nötig, meint der Veranstaltungsleiter der Tourismuszentrale St. Peter-Ording, Werner Domann, gegenüber der SHZ. Die Zahl der Kurgäste in St. Peter-Ording gehe immer weiter zurück. Gründe dafür gibt es viele, z.B. hat die Gesundheitsreform zur Folge, dass es viel weniger Kuranfragen gibt. Auch andere Gäste orientieren sich um und entscheiden sich eher für einen Urlaub in der Nähe. Domann nennt das Beispiel der Berliner Urlauber, die statt an der Nordsee nun lieber nach Macklenburg-Vorpommern fahren.
Domann zufolge kann dieser Zustand nur verändert werden, wenn das Potenzial der Nordsee weiter ausgereizt wird - so wie es z.B. in Frankreich der Fall ist. Dort wurde ein Marketingkonzept mit Thalasso entwickelt, das sehr erfolgreich ist, schreibt die SHZ. Thalasso-Anwendungen enthalten “alles, was das Meer zu bieten hat”, also Seewasser, Schlick und Mineralien.
mh
Domann ist eine [...] Fehlbesetzung für den Job! Wer jahrelang nur eine “Syltkopie” voran treibt, soll sich nicht wundern, wenn die Gäste weg bleiben. An dem Marketingkonzept der letzten Jahre haben nur eine handvoll korrupter Kommunalpolitiker profitiert. Die Suppe kann, wie immer, der “Kleine Mann” auslöffeln. Wenn ein bisschen Anstand da ist: Alle zurück treten!