Am Montag fegte ein Tornado über Helgoland hinweg und richtete auf der Helgoländer Düne große Schäden an. Er verwüstete den Campingplatz auf der Hochseeinsel und riss 85% aller Zelte mit sich. Wie ein Sprecher der Feuerwehr berichtete, gab es 11 Verletzte, die meisten von ihnen erlitten Knochenbrüche. Zwei Menschen wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser auf dem Festland gebracht. Zum Zeitpunkt des Sturms, der die Hauptinsel verschonte, hielten sich etwa 100 Menschen auf dem Campingplatz auf. Sie wurden mit Booten auf die Hauptinsel gebracht und vorübergehend in einer Schule untergebracht. Bürgermeister Frank Botter, der zunächst den Katastrophenfall auslöste, musste die Hilfe vom Festland dann doch nicht in Anspruch nehmen. Er lobte die Zusammenarbeit mit den Helgoländer Feuerwehr und Rettungskräften, die stundenlang im Einsatz waren, als “einwandfrei”.
mh