Hunderte Passagiere saßen stundenlang auf einer Fähre vor Juist fest, die wegen des niedrigen Fahrwassers im Watt steckengeblieben war. Der Wasserstand war deutlich niedriger als erwartet, so dass die 200 Passagiere bis zum nächsten Hochwasser warten mussten. Das 52 Meter lange Schiff konnte seine Fahrt erst um 2:30 Uhr seine Fahrt fortsetzen und erreichte den Zielhafen Norddeich laut einem Mitarbeiter der Reederei Frisia erst mit über acht Stunden Verspätung am Mittwoch morgen um 3:30 Uhr. Zwischendurch brachte ein Rettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) acht Passagiere von der Fähre zurück auf die Insel Juist, von der sie mit dem Flugzeug auf das Festland zurückkehrten. Sie wollten aus gesundheitlichen Gründen das Schiff sofort verlassen.
Dem Reederei-Mitarbeiter zufolge sei es extrem ungewöhnlich, dass das Fahrwasser so niedrig ist, dass man so lange festsitzt, bis die Fähre wieder flott gemacht werden kann. Nach den Angaben der DGzRS war der extrem niedrige Wasserstand die Folge starker Ostwinde der Stärke 5, die das Wasser im Laufe des Tages aus den Prielen gepresst hätten.
mh