In diesem Winter sind auf der Hochseeinsel Helgoland mehr Kegelrobben geboren worden als je zuvor. Ganze 79 Jungtiere von in dieser Wintersaison von einem Seehundjäger gezählt. Tanja Rosenberger, Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen, freut sich über den neuen Geburtenrekord. Der Kegelrobbenstand und auch die Geburtenzahl ist ihr zufolge in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren stetig gestiegen. Im letzten Winter wurden auf Helgoland schon 70 junge Kegelrobben geboren, auch damals ein Rekord.
In NDR1-Welle-Nord berichtete Rosenberger, dass die Jungtiere ausschließlich an Plätzen geboren werden, die frei von Hochwasser sind. Sie hat beobachtet, dass immer immer mehr Muttertiere ihre Geburtenplätze von Amrum oder Sylt nach Helgoland verlagern, weil dort die Bedingungen besser sind: Die Dünen bieten Schutz vor Sturm und ein gutes Futterangebot ist auch vorhanden. Allerdings bleiben die wenigsten Tiere nach der Geburtensaison auf der Hochseeinsel.
mh