Dr. Detlef Hansen, Leiter der Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer hat gestern fünf neue Betriebe als Nationalpark-Partner ausgezeichnet: den Mars-Skipper-Hof in Kotzenbüll, das Hotel Friesenhaus auf Pellworm, das Strandkorb-Bistro Holmer Siel auf Nordstrand, das Haus Isabel in Büsum und das Ponyland in Norddeich. Damit erhöht sich die Zahl der Betriebe, die sich als Partner für den Nationalpark Wattenmeer und für umweltfreundlichen Tourismus engagieren auf 78 (darunter 45 Watt- und Gästeführer, 14 Beherbergungsbetriebe, 6 Naturschutzverbände, 5 Reedereien, 4 Gaststätten, 2 Gemeinden, 1 Reiseveranstalter und 1 Bahn).
Bei der Urkundenübergabe auf dem Mars-Skipper-Hof in Kotzenbüll erklärte Hansen, dass die Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe eine große Chance für die touristischen Anbieter sei. Mit einer Nationalpark-Partnerschaft können sie bundesweit größere Aufmerksamkeit erlangen und zusammen mit anderen Partnern attraktive Angebote entwickeln, so Hansen.
Der Mars-Skipper-Hof in Kotzenbüll (Kreis Nordfriesland) ist eine barrierefreie Kinder- und Jugendbildungsstätte, die durch zahlreiche Angebote wie das Außengelände, Spielstationen zur Sinneswahrnehmung, einem Obst- und Kärutergarten seine Besucher zum Mitmachen einlädt. Das Hotel Friesenhaus ist der erste Nationalpark-Partner auf der Insel Pellworm und richtet sich besonders an Naturliebhaber und Vogelkundler. Direkt am Holmer Siel gelegen, sorgt das Strandkorb-Bistro auf Nordstrand nicht nur für das leibliche Wohl seiner Gäste, sondern informiert auch über den Nationalpark Wattenmeer und den Beltringharder Koog. Das Haus Isabel in Büsum bietet seinen Gästen attraktive Ferienwohnungen, die auch für Allergiker geeignet sind und im Reiterhof Ponyland Norddeich lernen Kinder und Jugendliche den verantwortungsvollen Umgang mit Pferden.
Eine Nationalpark-Partnerschaft wird mit einem Kooperationsvertrag besiegelt. Darin verpflichten sich Nationalparkverwaltung und Partnerbetrieb zur Erfüllung bestimmter Qualitätsstandards wie z.B. die Zertifizierung nach der bundesweiten Umweltdachmarke “Viabono”. Die Anträge auf Partnerschaft und die Einhaltung dieser Standards werden von einem Vergaberat geprüft.
mh