Vom 4. bis 6. März fand in Bremerhaven der 5. ExtremWetterKongress statt. Neben Journalisten, Wissenschaftlern, Politiker, Wirtschaftsvertretern und Meteorologen waren auch interessierte Laien herzlich willkommen. Auf dem Kongress wurde in einem abwechslungsreichen Programm über den aktuellen Stand der Wissenschaft über Extremwetterlagen informiert. Etwa 750 Experten nutzten den Kongress, um über die verheerenden Folgen des Klimawandels, die sich in immer häufigeren Wetterkapriolen, Sturmfluten, Erdbeben und Hurricans zeigen, zu diskutieren.
Auch Norddeutschland ist von den Folgen des Klimawandels betroffen, schon jetzt wird auch hier mehr Starkregen und Sturmfluten verzeichnet, berichtet der Geschäftsführer des Forschungsprojekts nordwest2050, Andreas Lieberum. Gegenüber der “Bild”-Zeitung erklärt Lieberum, dass Experten davon ausgehen, dass es wahrscheinlich sogar soweit kommt, dass es z.B. Bremen in mehreren hundert Jahren nicht mehr geben wird, sondern die Stadt in der Nordsee versinken wird.
Manche Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Meeresspiegel der Nordsee schon in den nächsten 100 Jahren um bis zu 2 Meter steigen kann. Schuld daran ist das Abschmelzen der Polkappen und die Verschiebung der Erdplatten. Wissenschaftler Manfred Born erklärte gegenüber der “Bild”-Zeitung, dass schon ein Meeresspiegelanstieg von 1 Meter ausreichen würde, dass die Wassermassen bei einer Sturmflut bis nach Bremen vordringen würden. Er geht davon aus, dass Bremen früher oder später von der Nordsee überflutet wird, nur wann, lässt sich nicht vorhersagen.
mh
Der Klimawandel mag stattfinden. Auch wenn wir Menschen keine klimatischen Änderungen wünschen, so sollten wir endlich akzeptieren, dass sich dieses schon seit Millionen Jahren ständig ändert. Forschungen beweisen dies und vor allem auch, das CO2 eine Rolle, aber eine untergeordnete Rolle bei den Änderungen spielte. Die Steinzeitmenschen bauten keine Fabriken. Der Einfluß anderer Faktoren wiegt in der Hinsicht viel mehr. Das ändert aber nichts daran, dass ein Leben der Menschen in Harmonie mit der Natur und eine Ressourcenschonende Produktion wünschenswert ist.