Der Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat die Erweiterung des Offshore-Basishafens in Cuxhaven genehmigt. Der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz, Dr. Stefan Birkner, überreichte den entsprechenden 90-seitigen Planfeststellungsbeschluss Ende Februar den Geschäftsführern der Niedersachsen Ports GmbH (NPorts), Dr. Jens-Albert Oppel und Hans-Joachim Uhlendorf. NPorts wird Träger des Projekts sein und in dieses rund 65 Millionen Euro investieren.
Noch in diesem Frühjahr soll auf dem Gelände östlich des alten Grodener Hafens eine neue Terminalfläche mit zwei Liegeplätzen für Schiffe und einem Anleger für Katamarane entstehen. Es ist geplant, dass die ersten Schiffe schon Ende des Jahres an den neuen Kaianlagen festmachen sollen. Der Hafen, der in erster Linie für die Bau- und Versorgungsschiffe der Offshore-Windparks gedacht ist, wurde im letzten Frühjahr eröffnet. Seitdem werden hier bereits Bauteile für die Offshore-Windanlagen verladen.
Zukünftig sollen hier nicht nur normale Umschlagsgüter, sondern auch bereits fertig aufgebaute Windräder auf Schiffe verladen werden, berichtet Radio Bremen. Den Angaben des NLWKN zufolge sollen die ersten Anlagen Anfang 2012 von hier aus verschifft werden. Der Offshore-Basishafen umfasst schon jetzt ein Areal von 11,5 Hektar, die geplante Erweiterung ist noch einmal 8 Hektar groß.
mh