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Kurzporträt Juist
Die Insel Juist ist eine der sieben bewohnten Ostfriesischen Inseln und gehört dem Landkreis Aurich an. Östlich von Juist befindet sich Norderney und im Westen Borkum. Südwestlich liegt die Vogelschutzinsel Memmert, die lediglich von einem Vogelwart bewohnt wird. Juist erstreckt sich über eine Länge von 17 km und ist an den schmalsten Stellen nur 500 m breit. Auf Juist gibt es zwei Ortschaften: Zum einen den Hauptort Juist und zum anderen den kleineren Ort Loog.Urlaub
Der Schiffsverkehr auf die Insel ist tidenabhängig und erfolgt mit der Reederei Norden Frisia AG. Zusätzlich ist die Insel auch per Flugzeug zu erreichen. Autos sind auf Juist nicht zugelassen und können z.B. in den Parkgaragen der Reederei Norden Frisia AG auf dem Festland kostenpflichtig abgestellt werden. Eine interessante Alternative ist eine Anreise mit der Bahn bis nach Norddeich Mole. Als Luftkurort bietet Juist seinen Gästen einen erholsamen und entspannenden Urlaub. Liebevoll bezeichnen Gäste und Einheimische Juist als ‚längste bzw. schönste Sandbank der Welt’.
Die Insel besticht durch eine wunderschöne Insellandschaft, einem hübschen Inselkern und ein abwechslungsreiches Kulturprogramm. Der Janusplatz mit seiner Grünanlage und den Rosengewächsen und die Strandpromenade laden zum Verweilen und Flanieren ein. Unmittelbar hinter dem Ortsteil Loog beginnt im Westen der Insel das Naturschutzgebiet Loog mit seiner einzigartigen Flora und Fauna. Hier liegt auch der Hammersee, der zu einer kleinen 1,5 Stunden Rundwanderung einlädt.
Geschichte
Urkundlich wurde Juist erstmals 1398 erwähnt. Ein exakter Ursprung des Namens Juist ist nicht erfasst, man kann allerdings vermuten, dass sich der Name aus dem plattdeutschen Wort ’güst’ ableitet, was so viel wie ‚unfruchtbar’ bedeutet. Bis zur großen Petriflut 1651 war der Haupterwerb der Juister die Handelsschifffahrt, ein Wirtschaftszweig mit dem sich gut leben ließ. Die große Petriflut teilte Juist in zwei Teile. Erste Versuche es dem Seebad Norderney gleich zu tun und Juist zum Seebad auszubauen scheiterten 1783 an der Ablehnung der königlich-preußischen Regierung. Erst 1870 erfolgten große Investitionen in den Fremdenverkehr. Nachdem das festländische Norden 1883 einen Eisenbahnanschluss erhielt und 1884 ein Anleger auf Juist errichtet wurde, welcher das Ausbooten überflüssig machte, kam für Juist der Durchbruch als Seebad. Von 1898 bis in die 80er Jahr wurden Gäste vom Anleger mit der Bahn in das Dorf gebracht. Ein neuer Hafen machte dies in den 80er Jahren überflüssig.
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